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Unfallrisiken im Garten

Den Sommer ohne Gefahren genießen

Im Sommer genießen Eigenheimbewohner gern ihre schön hergerichteten Gärten. Doch Vorsicht! Es lauern auch Gefahren. Schließlich passieren mehr als 200.000 Unfälle pro Jahr in Deutschlands Gärten. Damit Ihnen nichts passiert, möchten wir Sie auf die häufigsten Gefahrenpunkte hinweisen.

Häufige Gefahrenquellen im Garten
Gerade durch Gartengeräte können sich Hobbygärtner schwere Verletzungen zufügen. Dies kann beispielsweise durch eine unachtsam abgelegte Harke passieren. Aber auch durch Unfälle mit elektrischen, schweren Geräten, wie Motorsägen, können gesundheitsschädliche Beeinträchtigungen entstehen. Wichtig ist, dass Hobbygärtner alle Gartengeräte regelmäßig warten und nach getaner Arbeit nicht unachtsam herumliegen lassen. Ein wahrer Klassiker ist das Fallen von Leitern. Beim Kauf der Leiter, sollte auf ein GS- und/oder TÜV-Zeichen geachtet werden. Beim Gebrauch immer auf einen sicheren Stand achten. Bei der Bekämpfung von Schädlingen sollte auf umweltfreundliche Produkte zurückgegriffen werden. Chemische Mittel sind hochgiftig und können nicht nur für die eigene Gesundheit, sondern auch für nützliche Insekten, Haustiere und Kinder eine Gefahrenquelle bedeuten.

Kinder im Auge behalten
Kinder sollten im Garten immer beobachtet werden, da viele Pflanzen, die in fast jedem Garten zu finden sind, giftig sind. Dazu zählen Eibe, Maiglöckchen, Efeu und Fingerhut. Zeigen Sie Ihren Kindern oder Enkeln die giftigen Blumen und Sträucher genau. Gartenteiche oder andere Wasserbehälter im Garten sind eine weitere ernstzunehmende Gefahrenquelle für Kinder. Die Wassertiefe einer Pfütze reicht aus, damit ein Kleinkind ertrinkt. Die effektivste und schnellste Maßnahme, um einen Teich abzusichern, ist, einen stabilen Zaun aufzustellen. Zugänge, wie Gartentore, sollten abgesichert sein, damit Kinder sich keinen Zugang verschaffen können.

Spielgeräte im Garten sind unbedingt im Frühjahr zu kontrollieren. Funktionieren sie noch ordnungsgemäß, stehen keine Nägel oder Schrauben heraus?

Und was ist, wenn doch etwas passiert?
Passieren Unfälle in der Freizeit hat derjenige Glück im Unglück, der eine private Unfallversicherung hat. Diese leistet rund um die Uhr, weltweit. Verletzen sich Besucher in Ihrem Garten, tritt beispielsweise bei einem Grillfest jemand in heiße Grillkohle, kann er Schadensersatzansprüche gegen den Grundstückseigentümer geltend machen. Bewohnt der Eigentümer sein Grundstück selbst, kommt die private Haftpflichtversicherung zum Tragen. Handelt es sich um ein vermietetes Objekt, benötigt der Eigentümer eine Haus- und Grundbesitzerhaftpflicht. Übrigens: Werden beispielsweise Gartengeräte, wie ein Mähroboter oder Gartenmöbel aus dem Garten gestohlen, sind die Diebstähle über die Hausratversicherung mitversichert.

Weitere Informationen erhalten Sie unter www.get-service.de