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Haus & Grund Report
Haus & Grund Report - Ausgabe 2/2010
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Haus & Grund Report 2/2010


  In dieser Ausgabe:

  • Klimaretter Wohnungsbestand?
    Das Energiekonzept der Bundesregierung im Praxis-Test

 

  • Altschuldenhilfe

    Ziel verfehlt

 

  • Mietrecht als Rätselecke

    Das MietRÄndG im ersten Entwurf

 

  • Reform der Grundsteuer

    Nord- oder Südmodell?

 

Auszüge aus dem Report

Mietrecht als Rätselecke:
Das MietRÄndG im ersten Entwurf

Ende Oktober wurde der erste Entwurf eines Mietrechtsänderungsgesetzes des Bundesjustizministeriums bekannt, der Ankündigungen des Koalitionsvertrages in Paragraphen gießt. Im  Koalitionsvertrag haben CDU, CSU und FDP vereinbart, die Hürden für energetische Sanierungen im Mietrecht zu beseitigen, dem Mietbetrug wirksam zu begegnen und die Kündigungsfristen für Mieter und Vermieter anzugleichen.

... lesen Sie weiter im Report

Reform der Grundsteuer:
Nord- oder Südmodell?

Aufgrund einer Entscheidung des Bundesfinanzhofes erscheint eine zügige Grundsteuerreform unausweichlich. Die obersten Steuerrichter in München hatten in einem Urteil zur Grundsteuer erklärt, dass sie die Besteuerung von Grundstücken und Immobilien auf Grundlage der so genannten Einheitswerte aus den Jahren 1964 bzw.1935 (alte Länder/neue Länder) für verfassungswidrig halten.
... lesen Sie weiter im Report
Auf ein Wort

Hellwacher Riese

Wie das Statistische Bundesamt im Oktober mitteilte, sank der Heizenergie verbrauch der privaten Haushalte in den vergangenen fünf Jahren um fast zehn Prozent - trotz wachsender Wohnfläche. Eine bessere Bestätigung des Kurses der Bundesregierung, im Energiekonzept auf Zwangssanierungen im Wohnungsbestand zu verzichten, ist kaum denkbar.

 

Heizöl verzeichnet zwischen 2005 und 2009 ein Verbrauchs-Minus von knapp 25 Prozent, Holzpellets legen dagegen um nahezu 16 Prozent zu. Die Heizungsbauer melden, dass sie in den vergangenen zehn Jahren sechs Millionen Heizkessel modernisiert haben. Diese Zahlen unterstreichen das Engagement privater Hauseigentümer. Ganz ohne dirigistischen Druck des Gesetzgebers investieren sie jährlich über 70 Milliarden Euro in die Instandsetzung und Modernisierung ihrer Wohnungen.

Das ist etwa ein Drittel der Umsätze der deutschen Bauindustrie. Ist das der Sanierungsstau, in dem der Wohnungsbestand vermeintlich herumbummelt? Jenseits der offiziellen Statistik werden offensichtlich viele Häuser ohne Förderung der KfW-Bank energetisch auf Vordermann gebracht. Der Rückgang der Nachfrage nach Heizenergie ist wie der Abschied von fossilen Brennstoffen eine schnelle und angemessene Reaktion der Verbraucher auf das hohe Preisniveau. Der angeblich schlafende Riese Wärmemarkt ist längst hellwach.


Dr. Andreas Stücke

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Haus & Grund Report 1-2010
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Haus & Grund Report 2-2009
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Haus & Grund Report 1/2009
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Haus & Grund Report 3/2008
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Haus & Grund Report 2/2008
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Haus & Grund Report 1/2008
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