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Pressemitteilung vom 12.02.2009
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BSI fordert Änderungen am Konjunkturpaket II

BSI LogoGezielte Förderungen für die Immobilien- und Wohnungswirtschaft gehören in das Konjunkturpaket II der Bundesregierung. Das fordert die Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft (BSI) vor der morgigen Abstimmung im Bundestag. „Es ist schlicht nicht nachvollziehbar, warum die Große Koalition bisher das enorme Potenzial dieser Branche zur Stützung der wirtschaftlichen Entwicklung nicht nutzt. Ich fordere die Abgeordneten des Bundestages sowie den Bundesrat auf, das Paket entsprechend nachzubessern“, sagte der BSI-Vorsitzende und Präsident der Eigentümerschutz-Gemeinschaft Haus & Grund Deutschland, Rolf Kornemann.

 

Konkret regte er eine bessere steuerliche Förderung energetischer Sanierungen von Wohngebäuden sowie ihres Umbaus für eine behinderten- und altersgerechte Nutzung an. Eine ermäßigte Mehrwertsteuer auf Bau- und Renovierungsleistungen im Zusammenspiel mit attraktiven KfW-Förderprogrammen könnten nach Kornemann spürbare Investitionen im Gebäudebestand und im Neubau auslösen, da die Multiplikatoreffekte in diesem Bereich besonders hoch seien. Mitnahmeeffekte seien nicht oder nur in geringem Maße zu erwarten. Des Weiteren verwies er auf die angespannte Mietwohnungslage in vielen Ballungszentren. Dort sei die befristete Einführung der degressiven AfA oder von Investitionszulagen zur gezielten Ankurbelung des brachliegenden Wohnungsneubaus sinnvoll.

 

Als problematisch erweise sich zudem, dass für Wohnungsinvestitionen weder der mit 15 Milliarden Euro ausgestattete Schirm zur Sicherung der Kreditversorgung der Wirtschaft über die KfW noch das mit 100 Milliarden Euro ausgestattete Bürgschaftspaket für Unternehmen genutzt werden könne. „Um einen Investitionseinbruch in der Wohnungswirtschaft zu verhindern, muss die Politik handeln“, forderte Kornemann abschließend.

 

Die Bundesvereinigung Spitzenverbände der Immobilienwirtschaft vertritt bundesweit und auf europäischer Ebene die Interessen von acht immobilienwirtschaftlichen Spitzenverbänden. BFW, GdW, Haus & Grund, IVD, DDIV und BFW Bundesfachverband bewirtschaften rund 17 Mio. Wohneinheiten und verwalten weitere rd. 3,7 Mio. Wohn- und Gewerbeeinheiten. Der vdp steht für über die Hälfte der gewerblichen und fast ein Viertel der Wohnimmobilien-Finanzierung, der VGF für mehr als zwei Drittel des Marktes der Anbieter geschlossener Fonds. Weitere Informationen über die BSI finden Sie im Internet unter www.bsi-web.de.

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